Touring the Angel [Genf]

31. Januar 2006 - Arena Genf

Setlist | Konzertberichte | [Bilder]

Setlist

Intro
A Pain That I'm Used To
John The Revelator
A Question Of Time
Policy Of Truth
Precious
Walking In My Shoes
Suffer Well
Macro
Home
I Want It All
The Sinner In Me
I Feel You
Behind The Wheel
World In My Eyes
Personal Jesus
Enjoy The Silence

1st Encore
Shake the Disease
Just Can't Get Enough
Everything Counts

2nd Encore
Never Let Me Down Again
Good Night Lovers

Fan Berichte

Was für ein perfekter Tag das doch war. Um 14 Uhr übernahm ich einen der drei Cars, die insgesamt 150 Depeche Mode Fans aus Zürich, Baden, Egerkingen, Basel und Bern nach Genf fuhren. Um 18.30 erreichten wir die Arena Genf und freuen uns alle auf ein tolles Konzert. Dies durften wir dann auch alle erleben.
Ich ergatterte einen Spitzenplatz nahe der der Zunge, die von der Bühne in den Stehraum der Halle ging. Vom ersten Ton der Show wurde ich in den Bann gezogen. Als A Question Of Time angespielt wurde drehte die Zuschauer das erste Mal richtig ab. Spätesten bei I Feel You konnte sich keiner der knapp 10000 Fans in der Halle mehr halten, die Stimmung explodierte förmlich, und rundum sah man nur noch strahlende Gesichter.
Die Band war sichtlich gut gelaunt, der Gig machte Dave, Martin und Fletch sichtlich spass.
Als in der ersten Zugabe Shake the Disease von Martin gesungen angespielt wurde, drehte ich beinahe ab, einfach wunderschön. Den Back-Chor können sich Depeche Mode wirklich sparen, die Fans erledigen das selber mit grosser Freude.
Pünktlich 30 Min. nach Konzertschluss konnten wir mit den Cars den Heimweg antreten. Die Stimmung war auch im Car ganz ausgelassen. Noch lange wurde mitgesungen und Erlebnisse ausgetauscht.
Die Setlist finde ich als gut gewählt, und ich freue mich sehr, das Konzert noch weitere 5-mal erleben zu können. Denn so viele Emotionen kann ich nicht an einem Konzert verarbeiten.

Christa Kottmann


Wow! Das Konzert gestern Abend in der restlos ausverkauften Genfer Arena war einsame Spitze. Aber mal der Reihe nach. Die gute Stimmung war bereits auf dem Parkplatz in Egerkingen zu spüren, als die von depechemode.ch organisierten 3 Cars mit den ersten Fans ankamen. Insgesamt waren es 150 Leute aus der Deutschschweiz, welche sich die Reise mit coolem Sound, Videos und einer Verlosung nicht entgehen lassen wollten. Eine gute Kollegin von mir hatte sogar die Gelegenheit die Band persönlich kennen zu lernen. Die Stimmung im Car war bombastisch. Ein Wiedersehen mit alten Bekannten liess die Fahrt wesentlich verkürzen. Voller Spannung kamen wir um 18.45 vor der Arena an und marschierten zum Eingang. Leider waren die besten Sitzplätze schon belegt, so dass wir uns in den etwas höheren Reihen platzierten mussten. Die Sicht zur Bühne war trotzdem noch sehr nah, da die Arena einen relativ kleinen Innenraum hat. Um 20 Uhr starteten The Bravery. Na ja, die Band ist nicht so mein Ding. Allerdings darf man nicht vergessen, dass man es als Support bei so einer Musikgrösse wie Depeche Mode immer sehr schwer hat. Die Songs wurden somit auch relativ schwach beklatscht und alles wartete gespannt auf den Hauptact. Anschliessend folgte der Bühnenumbau und die letzten freien Hallenplätze füllten sich. Bis zum Auftritt von Depeche Mode lauschten wir dem genialen DJ-Set. Das hatte mich total begeistert, da es in der Halle eine wirklich geniale Spannung auslöste und die Wartezeit doch sehr verkürzte. Einsame Klasse! Um 21 Uhr löschte das Licht und DM betraten die Bühne. Die im Normalfall doch eher stürmischen und schreienden Westschweizer wollten jedoch vorerst einfach nicht so aus sich rauskommen und verhielten sich relativ zurückhaltend. Das störte die Band jedoch überhaupt nicht. Bei A Question of Time vibrierte die Arena erstmals. Dave, Martin und Fletch waren sau gut drauf. Die Bühnenshow und die Screens waren wirklich sehr gelungen und übertrafen meiner Meinung nach bei weitem die letzten zwei Tourneen. Mein Favorit auf der neuen Platte und auch am Konzert war I want it all welches mit dem grünen Licht- und Screeneffekts super wirkte. Auch der Laufsteg war mal etwas anderes. Der zweite Teil des Konzerts bestand ausschliesslich aus Klassikern und liess die Stimmung in der Halle immer besser werden. Fantastisch war auch der letzte Song. Goodnight Lovers hörte sich live wirklich gut an und rundete das Konzert optimal ab. Nach gut zwei Stunden war das Konzert leider schon vorbei. Die Heimreise ging rasch vorüber und ich freue mich schon auf Mailand, Zürich, Locarno und die Schweizerfestivalgigs.

Ein dickes Dankeschön geht natürlich an die Organisatoren von depechemode.ch, welche die Fanreise überhaupt möglich gemacht haben. Die Carfahrt war voll gelungen.

Au revoir Geneve and see you soon…

Thomas


Wau - was für ein Auftritt. Das sind Emotionen, welche nicht in Worte gefasst werden können. 12 Stunden sind seit dem letzten Song vergangen - und noch immer bin ich in Trance - Gänsehaut am ganzen Körper! Dave hat schon bei a question of time (Lied Nr. 3) den Oberkörper entblöst - Vollgas von der ersten Sekunde an !

Die Jungs waren absolut geil drauf und haben dem "kalten" Schweizerpublikum mächtig eingeheizt. Schade, dass das Publikum die Texte zu wenig kannte und nur bei den "alten" Songs richtig mitgesungen hat.

Die spezielle Präsentation von Just Can't Get Enough war der Hammer. Auch die neuen Songs kommen live extrem gut rüber und sorgen für "Gänsehaut". Alle werden älter, doch wenn man Dave sieht, dann hat man doch das Gefühl, die Zeit ist stehen geblieben.

Für die weiteren Auftritte kann ich jedem nur empfehlen, ein Ticket zu besorgen - es lohnt sich mit 100%iger Sicherheit. Werde in Zürich und am letzten Konzert in London noch live mit dabei sein - bin einfach dankbar, dass ich so wunderbare Momente mit Depeche Mode miterleben darf. Dave, Martin and Andy - thank you very much!

Marcel G.


Genf lässt Düsseldorf gleich vergessen, nicht wegen DM, aber die LTU-Arena
ist definitiv zu gross um in der ganzen Halle eine tolle Stimmung aufkommen
zu lassen. Manchmal ist eben kleiner, feiner. Die Genfer Arena ist so klein,
dass sogar das Bühnenbild verkleinert werden musste und somit eine tolle
familiere Stimmung herschte.

Der Sound war toll, das Publikum genial und die Band............ einfach
sensationell. Dave und Martin lachten und spielten, für mich jedenfalls,
eines der besten Konzerte die ich je erlebt habe. Natürlich hätte auch ich
etwas an der Setlist verändert, zum Beispiel Nothing's Impossible anstelle
von ....? Da fängt eben schon das Problem an und das Konzert würde 4 Stunden
dauern. So sind wir DM- Fans doch alle glücklich, dass es unsere Band noch
gibt und hoffentlich auch in Zukunft noch lange geben wird.Gruss an Onkelbue
aus der Schweiz: See you at Lyon, München, Stuttgart.... bis Locarno.
Danke depechemode.ch für die tolle Organisation.

Michael P.


Depeche Mode sind wieder da - und wie!

Am 31. Januar spielten Depeche Mode anlässlich ihrer „Playing The Angel“-Tour in der vollständig ausverkauften Arena in Genf. Es war mein erstes Konzert dieser Tournee und ich war mehr als gespannt, was uns da erwarten würde. Im Vorfeld hörte man ja nur Gutes, aber ich wollte es natürlich mit eigenen Augen sehen.

Die Vorband The Bravery haute mich nicht um, doch sie waren erträglicher als zum Beispiel die Vorbands von 1993 oder 1998. Aber alles wartete auf Depeche Mode! Um 21.00 Uhr ging das Licht aus und die Band betrat die Bühne. Ein geniales Gefühl, sie nach über vier Jahren wieder live sehen zu können! Mit Begeisterungsstürmen wurden Dave, Martin, Andy, Christian Eigner und Peter Gordeno empfangen. Vor allem ab dem dritten Song „A Question of Time“ ging die Post dann richtig ab und das Publikum war nicht mehr zu halten. Ein kleiner Fehler am Anfang von „Policy of Truth“ löste beim Publikum ein Schmunzeln aus. Das zeigte einmal mehr, dass DM auch nur Menschen sind.

Eine wunderschöne Bühnenshow und fantastische visuelle Effekte liessen mich nur noch staunen und jubeln. Die Band gab alles. Stimmlich waren Dave und Martin mehr als perfekt! Ein wahrer Hörgenuss für die Fans.

Es gab viele einzigartige Momente, doch vor allem der letzte Song „Goodnight Lovers“ rührte mich zu Tränen. Dieses Duett war ein idealer Abschluss für den unvergesslichen Abend.

Nie hätte ich gedacht, dass sie nochmals so stark zurückkommen würden. Meiner Meinung nach haben sie mit dieser Show die legendäre „Devotional“-Tour von 1993 noch übertroffen. Das hätte ich zwar nicht für möglich gehalten, aber auf Depeche Mode kann man sich auch nach 25 Jahren noch verlassen!

Ein grosser Dank geht an Christa, Tommy und Mart, die mir einen unvergesslichen Tag ermöglicht haben!

Patty

depechemode.ch